Fehler bei Hashtags vermeiden – Social-Media-Reichweite sicherstellen

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Für ein erfolgreiches Social-Media-Marketing sind sie unentbehrlich, zur Vergrößerung der Reichweite stellen sie die entscheidende Funktion dar: Die Hashtags! Nachdem Instagram seinen Algorithmus im Jahr 2021 umgestellt hat, wurde schnell der Ruf laut, dass Hashtags keinen Einfluss mehr auf die Sichtbarkeit im sozialen Netzwerk hätten. Als waschechte Social-Media-Experten können wir Ihnen aber garantieren: Dem ist nicht so!

Dennoch ist es kein Geheimnis, dass das Konzept von Instagram beständig verändert und angepasst wurde. Und dabei ist nicht nur Instagram betroffen: Eine ganz ähnliche Entwicklung machten auch andere Social-Media-Plattformen und sogar Google in den letzten Jahren durch. Früher reichte es aus, einerseits Social-Media-Profile großzügig mit Hashtags und andererseits Webseiten spendabel mit Keywords zu bestücken. Heute ist hingegen eine deutlich durchdachtere Methodik vonnöten, um im Rang um die beste Sichtbarkeit auf dem Treppchen zu landen. 

Um mit Hilfe von Hashtags die Erfolgsleiter von Instagram, Facebook und Co. zu erklimmen, müssen diese also anders eingesetzt werden, als es damals der Fall war. Im Vordergrund stehen heutzutage die Bedürfnisse der Plattform-Nutzer, die viel Wert auf hochqualitative Inhalte legen. Content Creator, die einerseits den präzisen Anforderungen von Instagram und andererseits den hohen Ansprüchen der Social-Media-User nicht nachkommen können, werden über kurz oder lang in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. 

Möchten Sie also eine Karriere als Influencer bei Instagram starten, dann müssen Sie sich mit den Dos and Don’ts im Umgang mit Hashtags auskennen. In unserem Beitrag zu den Hashtag-Stars 2022 können Sie sich über die wirkungsvollsten Doppelkreuze informieren, die im Jahr 2022 für Sichtbarkeit auf Social Media sorgen. Noch immer kursieren zahlreiche „Geheimtipps“ im Netz, die angeblich zu großer Reichweite führen. Oftmals stellen sich diese jedoch als fundamentale Fehler heraus und sind nicht bloß wirkungslos, sondern schaden der Influencer-Karriere mehr als das sie nützen. Im heutigen Beitrag geht es daher um die klassischen Fehler, die es im Umgang mit Hashtags auf den sozialen Medien zu vermeiden gilt. Passen Sie also Ihre Hashtag-Strategie an das Jahr 2022 an und generieren Sie endlich wieder mehr Follower:  

Hashtag-Fehler Nummer 1: „Viel hilft viel“ statt „weniger ist mehr“ 

Beginnen wir mit der Theorie: Früher hätten Sie auf zahlreiche Follower und viele Likes verzichten müssen, wenn Sie nicht die maximale Anzahl an Doppelkreuzen ausgereizt hätten. Bis heute können Sie nach wie vor maximal 30 Hashtags pro Post verwenden. Keinesfalls bedeutet dies aber, dass Sie auch heute noch auf Biegen und Brechen 30 Doppelkreuze unter jedem Content verewigen sollten. Während also früher das Motto „viel hilft viel“ absolut zutreffend war, ist mittlerweile das Gegenteil der Fall.

Wie viele Hashtags Sie unter Ihren Beiträgen verbauen sollten, können wir Ihnen dennoch nicht pauschal beantworten. Je nach Instagram-Nische könnten Ihre Follower von einem wilden Durcheinander an aneinandergereihten Wörtern genervt sein und ihr Abonnement im schlimmsten Fall sogar widerrufen. Im Vergleich dazu sind Follower, die auf der Suche nach seichter Unterhaltung sind, in Bezug auf die Bildbeschreibung eher nachsichtig eingestellt. Vorsorglich empfiehlt es sich dennoch, den „Kreis“ vorerst kleinzuhalten und bloß absolut zutreffende Hashtags zu verwenden. Diese sollten Ihren Content so gut es geht beschreiben, denn auf diese Weise können Sie mehr Instagram-Nutzer auf sich aufmerksam machen und neue Follower generieren. Je spezifischer die Hashtags, desto besser: Sucht beispielsweise ein Instagram-User nach dem Hashtag #erdbeertortemitschokostreuseln wird er wahrscheinlicher auf Ihr Profil treffen, als wenn Sie Ihren Post mit dem Hashtag #kuchen verzieren.

Verzichten Sie also auf den Fehler, Ihre Follower mit unzähligen Hashtags zu bombardieren. Nutzen Sie stattdessen bloß so viele Hashtags wie nötig, um den Content passend zu beschreiben. Im Umkehrschluss landen genau die Nutzer bei Ihnen, die sich jeder Content Creator wünscht: Eine aktive Community, die regelmäßig mit Ihnen interagiert und sich wirklich für Ihre Inhalte interessiert.

Hashtag-Fehler Nummer 2: Bequemlichkeit vor Kreativität

Wir wissen, Sie lieben es – denn wir tun es ebenso! Copy and Paste ist angenehm mühelos. Und wie sagt man so schön: „Never change a running system?!“ Wenn Sie also schon einmal erfolgreich mit einer bestimmten Hashtag-Kombination waren, warum sollten Sie diese dann verändern? Wir sagen es Ihnen: Weil der Instagram-Algorithmus über Ihre unkreative Gemütlichkeit Bescheid weiß und diese als Automatisierung wertet. 

So bequem und verlockend es also manchmal erscheint: Verzichten Sie auf Copy and Paste bei einem Hashtag-Block, der sich bereits als zielführend bewährt hat. Unter Umständen wird dieser Ihnen Einbußen beim Generieren von Reichweite bescheren. Weiterhin kann es passieren, dass Sie einen alten Hashtag mitkopieren, dessen beste Zeiten längst vergangen sind. Werfen Sie stattdessen lieber einen Blick auf die coolsten Hashtags für das Jahr 2022 und pushen Sie durch interessante Abwechslung Ihre Instagram-Karriere.

Hashtag-Fehler Nummer 3: Apropos beliebte Hashtags auswählen …

Haben Sie sich bereits in unserer oben genannten Liste an erfolgreichen Hashtags umgesehen, dann wird Ihnen sicherlich aufgefallen sein, dass wir diese in Instagram-Nischen untergliedert haben. Dies geschah aus gutem Grund: Wählen Sie nämlich Hashtags, die nicht zu Ihren Inhalten passen, dann schwinden Ihre Chancen auf neue Follower. Selbstverständlich erscheint es zunächst verlockend, einfach die weltweit erfolgreichsten Hashtags zu verwenden. In der Realität sollten Sie hiervon aber lieber die Finger lassen, denn eine loyale Community bauen Sie sich dadurch nicht auf. 

Suchen die Instagram-User beispielsweise nach dem Hashtag #hunde und treffen auf Ihr Profil, dann haben Sie vielleicht kurzfristige Reichweite generieren können. Sobald die Betrachter aber bemerken, dass Ihr Content sich in Wahrheit um Katzen dreht, dann werden sich diese mit wehenden Fahnen aus dem Staub machen. Außerdem wirkt es schnell verzweifelt, wenn Sie sich krampfhaft auf die erfolgreichen Hashtags stürzen. Wählen Sie daher lieber mit Bedacht solche Hashtags aus, die wirklich zu Ihrem Instagram-Content passen und Ihre Zielgruppe gezielt ansprechen.

Hashtag-Fehler Nummer 4: Grenzwertige Hashtags sorgen für Aufmerksamkeit?!

Last, but not least: Nutzen Sie gebannte Hashtags, werden Sie gebannt! Na gut, das ist vielleicht überzogen ausgedrückt. Seien Sie sich aber sicher, dass Ihr mit gesperrten Hashtags ausgestatteter Content in der Versenkung verschwinden wird. Indem der Algorithmus gebannte Hashtags ohne Rücksicht auf Verluste blockt, geht Instagram rigoros gegen den Missbrauch der Plattform vor. Das Prozedere geht auf verschiedene Skandale der letzten Jahre zurück, in denen vermehrt Meldungen zu bestimmten Inhalten aufkamen, die gegen die Richtlinien der Social-Media-Plattform verstoßen haben. Beispiele sind rassistische Begriffe, sexuelle Anspielungen oder beleidigende Ausdrücke. Einige Hashtags sind dabei temporär gesperrt, andere tatsächlich sogar dauerhaft. Eine Aufzählung ist daher wenig sinnvoll. Überprüfen Sie Ihre bevorzugten Hashtags daher regelmäßig, bevor Sie diese in die Weiten des Internets entsenden.