Auf eigenen Beinen stehen – FAQ zur Selbstständigkeit auf Social Media

Sie sind absolut begeistert von Instagram, Facebook, TikTok und Co., scrollen sich den lieben langen Tag durch Ihren Social-Media-Feed und posten was das Zeug hält. Da Sie sich zudem auch noch ziemlich gut mit den sozialen Netzwerken auskennen, macht es natürlich nur Sinn, damit auch sein „täglich Brot“ zu verdienen. In diesem Artikel stehen wir Ihnen Rede und Antwort zu allen wichtigen Fragen rund um das Thema „Selbstständigkeit auf Social Media“.
1. Wie bewerbe ich Produkte auf Social Media, ohne dass es langweilig wird?
Content Creator, die nebenher auch noch Produkte oder Dienstleistungen auf Instagram und Co. bewerben, haben grundsätzlich eine Unsicherheit: „Was, wenn die Community durch meine regelmäßige Werbung genervt oder gelangweilt ist?“ Und wir geben zu, dass dies definitiv passieren kann. Dabei ist Social Media die optimale Plattform, um im Sinne des Influencer-Marketings ganz beiläufig auch noch bestimmte Marken oder Produkte zu bewerben. Diese Anpreisungen sollten jedoch unbedingt in einem sozial verträglichen Maß gehalten werden.
So empfehlen wir Ihnen als Faustregel für Produktwerbungen auf Instagram, dass Sie mindestens 80 % authentischen, kreativen Content liefern sollten und nur die restlichen 20 % dürfen einen Werbecharakter aufweisen. Diese werbeträchtigen 20 % können Sie so gestalten, dass Sie Ihren Followern eine Kombination aus kreativem Content und dem dazu passenden Call-to-Action servieren. So liefern Sie einerseits Mehrwert, kurbeln aber im selben Atemzug auch die Verkaufsquote an.
In jedem Fall ist der Verkauf von Produkten auf Instagram an Ihre Persönlichkeit gebunden. Bauen Sie sich neben einer aktiven Community eine Marke auf, mit der Ihre Follower Vertrauenswürdigkeit und positive Emotionen verbinden. Wie sagt man so schön: Menschen kaufen Emotionen, keine Produkte!
2. Das richtige Mindset, um erfolgreich auf Social Media zu arbeiten?
Das Thema Mindset ist in aller Munde – und das aus gutem Grund. Insbesondere für Selbstständige sind die richtigen Gedankengänge unerlässlich. Aber auch für jeden Angestellten ist das richtige Mindset die Grundvoraussetzung, um ein zufriedenes Leben zu führen. Während Sie allerdings im Angestelltenverhältnis von Vorgesetzten und Kollegen gepusht werden, nimmt Sie im Social-Media-Kosmos niemand an die Hand.
Dieser Gedanke kann furchterregend sein. Aber seien wir ehrlich: Wenn andere es schaffen, warum sollte es Ihnen dann nicht auch gelingen? Jeder fängt mal klein an – lassen Sie sich nicht entmutigen! Haben Ihre bisherigen Social-Media-Anstrengungen noch keine Früchte getragen, können Sie mit ein paar wenigen Mausklicks blitzschnell reale Follower käuflich erwerben und durch den zusätzlichen Kauf von Likes einen positiven Eindruck für Ihre Zielgruppe schaffen.
3. Welche Vorteile hat es, freiberuflich auf Social Media tätig zu sein?
Die letzten zwei Jahre haben zahlreiche Beschränkungen mit sich gebracht, die einen „normalen“ Arbeitsalltag zunehmend erschweren. Haben Sie also bereits darüber nachgedacht, Ihren alten Job an den Nagel zu hängen und gegen eine Selbstständigkeit auf Social Media einzutauschen, dann ist jetzt wohl der perfekte Zeitpunkt dafür gekommen. So entpuppt sich diese Veränderung im besten Fall nicht nur finanziell als guter Karriereschritt, sondern auch in Bezug auf Ihr Privatleben. Marketer konnten herausfinden, dass in Vollzeit arbeitende Freiberufler Ihre berufliche Zufriedenheit durchschnittlich mit einer 4,1 von fünf möglichen Sternen bewerten würden. Damit liegt eben diese Personengruppe der Content Creator und Influencer deutlich über dem Durchschnitt.
Aber warum ist das so? Die Gründe, die für eine Selbstständigkeit auf Social Media sprechen, sind vielfältig. Am häufigsten geben Influencer, Social-Media-Manager und Content Creator folgende Begründungen an:
- Social Media ermöglicht Ihnen die freie Gestaltung Ihres eigenen Zeitplans: Morgens, mittags, abends oder sogar nachts? Kein Chef blickt auf die Uhr, wenn Sie das Büro betreten.
- Auf Social Media können Sie selbst entscheiden, mit wem Sie zusammenarbeiten: Nervige und unpassende Kundenanfragen können Sie per E-Mail mit einem freundlichen Smiley ablehnen.
- Die sozialen Netzwerke schaffen die Chance, mit Unternehmen auf dem gesamten Globus zusammenzuarbeiten: Ob New York, Paris, Kapstadt oder Dubai – wenn Sie schon immer die Welt entdecken wollten, ist Social Media die richtige Anlaufstelle für Sie.
- Vergleichsweise höhere Verdienstchancen als angestellte Kollegen: Je mehr Sie arbeiten, desto höher fällt Ihr Einkommen aus. Sie haben es in der Hand!
- Auf Social Media eröffnet sich für Sie eine neue Kommunikationsebene: Je mehr Follower Sie haben, desto größer wird Ihre Community – viele Influencer schwärmen von Ihren Abonnenten, wie von einer zweiten Familie oder einem neuen Freundeskreis.
- Eine schmeichelhafte Präsentation auf globaler Ebene: Erklimmen Sie auf Social Media erfolgreich die Karriereleiter, kennt man Ihr Gesicht vielleicht bald rund um die Welt. Ein einziges virales Instagram-Video und vielleicht ist Ihr Name schon bald in aller Munde…
4. Kann jeder freiberuflich auf Social Media durchstarten?
Kurz und knapp: Ja! Jeder kann auf Instagram und Co. als Influencer durchstarten. Selbstverständlich gibt es einige Hürden, die Sie zu meistern haben. Sind Sie jedoch mit sozialen Netzwerken versiert und haben Sie idealerweise schon erste Erfahrungen im Umgang mit der Führung von mehreren Social-Media-Konten gesammelt, dann stehen bereits die Grundpfeiler.
Influencer und Content Creator sind kreativ, anpassungsfähig und innovativ. Eine weitere Eigenschaft, die Ihnen das Leben auf Instagram und Co. deutlich vereinfachen wird, ist eine gute Kommunikationsfähigkeit. Da die Natur der Dinge ein häufiges Sprechen mit der Kamera voraussetzt, sollte Ihnen ein flüssiges und deutliches Artikulieren leichtfallen. Auch Social-Media-Manager müssen mit den sich dauerhaft verändernden Social-Media-Landschaften zurechtkommen und Kommunikationsgeschick im Umgang mit Kunden beweisen. Für alle Freiberufler sollten weiterhin Fähigkeiten wie Eigenmotivation, Beharrlichkeit und Selbstvertrauen zum Tagesgeschäft gehören. All diese Punkte treffen auf Sie zu? Dann wagen Sie den Schritt und fangen Sie heute damit an, sich eine große Reichweite aufzubauen!
5. Rechtliche Vorbereitungen für eine freiberufliche Tätigkeit auf Social Media?
Um auf Instagram und Co. Geld zu verdienen, bedarf es selbstverständlich nicht nur persönlichen Voraussetzungen. Auch der Gesetzgeber (allen voran das Bundesfinanzministerium) setzt eine Handlung voraus, um freiberuflich den eigenen Lebensunterhalt finanzieren zu können. Möchten Sie zukünftig Ihr Geld auf Instagram, YouTube oder einem anderen sozialen Netzwerk verdienen, müssen Sie sich beim Finanzamt als „Freiberufler“ melden. In Deutschland müssen Sie dazu ein bestimmtes Formular ausfüllen und jedes Jahr eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung als Steuernachweis einreichen.
Wagen Sie den Sprung – als Freiberufler auf Instagram und Co.
Der Schritt vom Angestellten zum Freiberufler kann beängstigend sein. Hat sich der Erfolg auf Instagram jedoch erst einmal eingestellt, wissen Sie wieder, wofür sich die Arbeit gelohnt hat. Seien wir ehrlich… der Erfolg auf Instagram tritt nicht über Nacht ein und jeder fängt mal klein an. Zu Beginn der eigenen Social-Media-Karriere ist es hilfreich, reale Instagram-Follower käuflich zu erwerben und die ersten Likes zu kaufen. So pushen Sie die Reichweite für Ihr Profil und beschleunigen Ihren Durchbruch auf der Plattform. Wagen Sie noch heute Ihre ersten Schritte in Richtung Influencer-Himmel und erfreuen Sie sich schon bald an zahlreichen Likes, Followern und Kommentaren auf Instagram!